Wenn der weiße Flieder wieder blüht
(Romy Schneider als Evchen Forster)
Original:: Wenn der weiße Flieder wieder blüht (1953)
Heimatfilm
Deutschland 1953
Regie: Hans Deppe
Buch: Eberhard Keindorff, Fritz Rotter, Johanna Sibelius
Musik: Franz Doelle
Produzent: Kurt Ulrich
Darsteller: Willy Fritsch, Magda Schneider, Romy Schneider, Hertha Feiler, Paul Klinger, Albert Florath, Trude Wilke-Roßwog, Götz George, Nina von Porembsky, Erika Block, Erna Haffner, Liselotte Köster, Jockl Stahl, Wulf Rittscher
Kurzinhalt:
Therese und Willy sind seit einem Jahr verheiratet, doch ständig fliegen die Fetzen. Während der arbeitslose Willy auf eine Chance als Sänger hofft, verdient Therese als Schneiderin gerade genug, um den Unterhalt für sich und ihren Mann zu sichern. Als es zum großen Krach kommt, packt Willy seine Koffer und verlässt Therese. Trost findet die verlassene Frau nur bei ihrem Freund Peter. 15 Jahre später besitzt Therese einen renommierten Modesalon und steht kurz vor der Hochzeit mit Peter. Eines Tages taucht der inzwischen als Bill Perry berühmt gewordene Willy auf, fest entschlossen, seine Frau zurückzugewinnen. Da nimmt Tochter Evchen die Sache in die Hand und sorgt dafür, dass am Ende jeder Topf den richtigen Deckel findet.
1954
Feuerwerk
(als Anna Oberholzer)
Original:: Feuerwerk (1954)
Komödie
Deutschland/Schweiz 1954
Regie: Kurt Hoffmann
Buch: Erik Charell, Felix Lützkendorf, Günter Neumann, Herbert Witt, Jürg Amstein
Musik: Paul Burkhardt
Produzent: Erik Charell, Conrad Flockner
Darsteller: Lilli Palmer, Karl Schönböck, Romy Schneider, Claus Biederstaedt, Werner Hinz, Rudolf Vogel, Liesl Karlstadt, Hans Clarin, Christiane Maybach
Kurzinhalt:
Albert Oberholzer, Fabrikant für "Feinen Gartenschmuck", feiert seinen fünfzigsten Geburtstag. Ihm zu Ehren sind seine drei Brüder mit ihren gestrengen Gattinnen angereist. Aber auch der berühmte Zirkus Obolski hält wegen des Festtages Einzug in das kleine Städtchen: Der Zirkusdirektor, Alexander Obolski, ist nämlich der fünfte der Oberholzer Brüder, der vor zwanzig Jahren von zu Hause durchbrannte. Der Empfang, den man ihm bereitet ist kühl. Nur Anna, Oberholzers Tochter, ist von ihrem Onkel begeistert! Und obwohl sie den jungen Gärtner Robert liebt, läuft sie von zu Hause weg, um zum Zirkus zu gehen; sehr zum Mißfallen von Alexanders schöner Frau Iduna, denn in ihr keimt wegen der Beziehung ihres Mannes zu Anna Eifersucht auf. Sie beschließt Alexander zu verlassen. Unterwegs wird ihr jedoch bewußt, daß sie den Zirkus nicht im Stich lassen kann. Und Anna wird durch einen Traum klar, daß sie nicht in den Zirkus, sondern an Roberts Seite gehört.
1954
Mädchenjahre einer Königin
(als Viktoria)
Original: Mädchenjahre einer Königin (1954)
Kommödie, Historie, Romanze
Österreich, 1954
Regie: Ernst Marischka
Buch: Ernst Marischka
Musik: Anton Profes
Produzent: Karl Ehrlich
Darsteller: Romy Schneider, Adrian Hoven, Magda Schneider, Karl Ludwig Diehl, Christl Mardayn, Paul Hörbiger, Rudolf Vogel, Fred Liewehr, Alfred Neugebauer, Peter Weck
Kurzinhalt:
Königin Viktoria wird mit 18 Jahren Herrscherin des britischen Empires. Lord Melbourne, der Ministerpräsident, führt sie behutsam an die Staatsgeschäfte heran. Gleichzeitig verfolgen Mutter und Onkel ehrgeizige Heiratspläne, von denen Viktoria nicht viel wissen will. Heimlich verläßt sie London. Ein Unwetter zwingt die inkognito Reisende in Dover Station zu machen. Dort verliebt sich Viktoria in den Heiratskandidaten Prinz Albert von Sachsen-Coburg, der ebenfalls unerkannt bleiben möchte, und für den lieben kleinen Stöpsel bald sehr viel empfindet. Besorgt über diese Verliebtheit, bittet der Begleiter des Prinzen die junge Dame unverzüglich abzureisen, um den Heiratsplänen mit Königin Viktoria nicht im Wege zu stehen.
1955
Die Deutschmeister
(als Konstanze Hübner)
Original: Die Deutschmeister (1955)
(A March for the Emperor)
Liebeskomödie
Österreich 1955
Regie: Ernst Marischka
Buch: Ernst Marischka, Gustav Holm
Musik: Robert Stolz
Produzent: Karl Ehrlich
Darsteller: Romy Schneider, Magda Schneider, Gretl Schörg, Susi Nicoletti, Adrienne Gessner, Hans Moser, Paul Hörbiger, Gunther Philipp, Wolfgang Lukschy
Kurzinhalt:
Die junge Stanzi fährt zu ihrer Tante nach Wien, um hier ihr Glück zu machen. Während einer Parade entdeckt sie einen gutaussehenden Korporal, mit dem sie noch am selben Abend ausgeht. Aufgeregt stellt Stanzi fest, daß er gerade dabei ist, ein neues Marschlied zu komponieren. Natürlich will sie den begabten Musiker unterstützen und bäckt das Notenblatt in die Salzstangerln, mit denen die Tante den Kaiser Franz Joseph beliefert. Zunächst hat die außergewöhnliche Aktion nicht den gewünschten Erfolg. Doch bei der Frühjahrsparade erobert der flotte Deutschmeistermarsch nicht nur das Herz des Kaisers
1955
Der letzte Mann
(als Niddy Hövelmann)
Original: Der Letzte Mann (1955)
Melodram
Deutschland 1955
Regie: Harald Braun
Buch: Carl Mayer, Herbert Witt
Musik: Werner Eisbrenner
Produzent: Georg Richter, Hermann Höhn
Darsteller: Hans Albers, Romy Schneider, Rudolf Forster, Joachim Fuchsberger, Michael Heltau, Camilla Spira, Willy Stettner, Franz Essel, Walter Gross, Karl Maria Schley, Karl-Georg Saebisch, Paul Dahlke, Michael Gebühr, Peter Lühr, Ursula von Reibnitz
Kurzinhalt:
Seit Jahrzehnten gehört Karl Knesebeck (Hans Albers) beim Kurhotel 'Hövelmann' zur Belegschaft, hat sich hoch gearbeitet zum Oberkellner und ist inzwischen die Graue Eminenz und Seele des Betriebs, vor allem seit die schwer kranke Besitzerin Sabine Hövelmann (Camilla Spira) sich nicht mehr um alles kümmern kann.
1955
Sissi
(als Elisabeth von Österreich)
Original: Sissi
Liebesfilm
Österreich 1955
Regie: Ernst Marischka
Produzent: Karl Ehrlich
Musik: Anton Profes, Frédéric Chopin
Buch: Ernst Marischka
Darsteller: Romy Schneider, Karlheinz Böhm, Magda Schneider, Josef Meinrad, Gustav Knuth, Vilma Degischer, Uta Franz, Peter Weck
Kurzinhalt:
Erzherzogin Sophie glaubt, in Prinzessin Helene von Bayern die passende Braut für ihren Sohn, Kaiser Franz Joseph von Österreich (Karlheinz Böhm), gefunden zu haben. Doch der verliebt sich in Helenes Schwester Sissi (Romy Schneider).
1956
Sissi – Die junge Kaiserin
(als Elisabeth von Österreich)
Original: Sissi - Die junge Kaiserin
Liebesfilm
Österreich 1956
Regie: Ernst Marischka
Produzent: Karl Ehrlich
Musik: Anton Profes
Buch: Ernst Marischka
Darsteller: Romy Schneider, Karlheinz Böhm, Magda Schneider, Josef Meinrad, Gustav Knuth, Vilma Degischer, Walther Reyer, Hans Ziegler, Uta Franz, Joseph Egger
Kurzinhalt:
Die frisch vermählte Kaiserin Sissi (Romy Schneider) hat für ihren Mann Franz Joseph (Karlheinz Böhm) eine frohe Botschaft: Sie bekommt ein Kind. Kurz nach der Geburt wachsen die Spannungen zwischen Sissi und ihrer Schwiegermutter.
1956
Kitty und die große Welt
(als Kitty Dupont)
Regie Alfred Weidenmann
Drehbuch Johannes Mario Simmel; Herbert Reinecker
Kamera Helmuth Ashley
Musik Hans-Martin Majewski
Darsteller:
Romy Schneider Kitty Dupont
Karlheinz Böhm Robert Ashlin
O. E. Hasse Sir William Ashlin
Ernst Schröder Sekretär Crawford
Paul Dahlke Henry Dupont
Peer Schmidt Boris Malewsky
Alice Treff Luise Dupont
Charles Regnier Jeannot
Ernst Waldow Friseur Franz
Ina Peters Jeanette
Kurzinhalt Per Zufall lernt die hübsche Maniküre Kitty den englischen Außenminister Sir William kennen, der zu einer hochwichtigen Konferenz in Genf weilt. Von einem eifrigen Reporter geknipst, erscheint das Foto des jungen Mädchens und des Staatsmannes am nächsten Morgen in allen Tageszeitungen. Ein Skandal droht. Sir Williams Neffe, der schmucke Diplomat Robert, übernimmt den Auftrag, die Angelegenheit zu bereinigen. Er hält Kitty von der Presse fern und kommt ihr dadurch selbst ganz nah. Als sein Onkel im Laufe der Ereignisse einen wichtigen Konferenztermin verpasst, wird die Konferenz ausgerechnet dadurch zum diplomatischen Erfolg.
1957
Robinson soll nicht sterben
(als Maud Cantley)
Original: Robinson soll nicht sterben
Drama
Deutschland 1957
Regie: Josef von Báky
Buch: Emil Burri, Friedrich Forster-Burggraf, Johannes Mario Simmel
Musik: Georg Haentzschel
Darsteller: Romy Schneider, Horst Buchholz, Erich Ponto, Mathias Wieman, Magda Schneider, Gustav Knuth, Rudolf Vogel, Elisabeth Flickenschildt, Günther Lüders, Heinrich Gretler, Roland Kaiser, Wolfgang Condrus, Urs Hess, Gert Fröbe, Ernst Fritz Fürbringer
Kurzinhalt:
Daniel Defoe, der Verfasser des Robinson-Buches, erleichtert den Londoner Straßenkindern ihr Fabrik-Schicksal, in dem er Geschichten über die Insel ihrer Sehnsüchte erzählt. Doch sein verschwenderischer Sohn Tom vergrößert die materiellen und seelischen Nöte des Dichters immer mehr. Als Tom den letzten Schatz, die Handschrift des Robison, an sich reißt, geraten die Kinder in großen Aufruhr. Unter Führung von Maud, der besten Freundin Defoes, dringen sie bis zum König vor.
1957
Monpti
(als Anne-Claire)
Original: Monpti
Drama, Romanze
Deutschland 1957
Regie: Helmut Käutner
Buch: Willibald Eser, Helmut Käutner, Gábor Vaszary
Musik: Bernhard Eichhorn
Produzent: Harald Braun, Georg Richter
Darsteller: Romy Schneider, Horst Buchholz, Mara Lane, Boy Gobert, Olive Moorefield, Bum Krüger, Iska Geri
Kurzinhalt:
Die Begegnung der 17jährigen Waise Anne-Claire mit einem ungarischen Maler entwickelt sich zu einer unbeschwerten und doch tragisch endenden Liebe. In der Spielerei des Flirts lügt die zurückhaltende Anne-Claire Monpti vor, aus einer wohlhabenden und fürsorglichen Familie zu stammen. Männliche Begierde und mädchenhafte Vorsicht treffen aufeinander und führen zum Eklat. Monpti erfährt die Wahrheit und schlägt Anne-Claire. Verzweifelt versucht das Mädchen diese Liebe mit allen Mitteln zu retten.
1957
Scampolo
(als Scampolo)
Original: Scampolo (1958)
Liebeskomödie
Deutschland 1957
Regie: Alfred Weidenmann
Buch: Ilse Lotz-Dupont, Herbert Reinecker, Franz Höllering
Musik: Hans-Martin Majewski, Franz Winkler
Produzent: Georg M. Reuther
Darsteller: Romy Schneider, Paul Hubschmid, Georg Thomalla, Eva Maria Meineke, Franca Parisi, Peter Carsten, Wolfgang Wahl, Elisabeth Flickenschildt, Willy Millowitsch, Stanislav Ledinek, Arno Paulsen, Walter Rilla, Viktor de Kowa
Kurzinhalt:
Die siebzehnjährige Italienerin Scampolo arbeitet auf Ischia als Fremdenführerin und trägt hin und wieder Wäsche aus. Dabei trifft sie auf den netten Jungarchitekten Costa. Der ist stets pleite, hofft aber, bei einem anstehenden Architektenwettbewerb den ersten Preis zu gewinnen. Scampolo leiht ihm bis dahin ein wenig Geld, damit er die Wäsche bezahlen kann. Der Schreck ist groß, als die beiden erfahren, dass ihr Paket mit Costas Entwürfen nicht zugestellt wurde. Damit seine Pläne noch rechtzeitig ankommen, fährt Scampolo persönlich zum Wohnungsbauminister, um ihm die Entwürfe zu bringen. Ob Costas Ideen nun genommen werden oder nicht - eines haben die turbulenten Ereignisse in jedem Fall bewirkt: Zwischen Costa und Scampolo hat es mächtig gefunkt.
1957
Sissi – Schicksalsjahre einer Kaiserin
(als Elisabeth von Österreich)
Original: Sissi - Schicksalsjahre einer Kaiserin
Liebesfilm
Österreich 1957
Regie: Ernst Marischka
Produzent: Karl Ehrlich
Musik: Anton Profes
Buch: Ernst Marischka
Darsteller: Romy Schneider, Karl-Heinz Bhm, Karlheinz Böhm, Magda Schneider, Josef Meinrad, Gustav Knuth, Vilma Degischer, Walther Reyer, Hans Ziegler, Uta Franz
Kurzinhalt:
In Ungarn, fernab vom strengen Wiener Hofzeremoniell, genießt die junge Kaiserin Sissi (Romy Schneider) eine kurze Freiheit. Doch dann zwingt ein Lungenleiden sie, in den Süden zu reisen. Nach ihrer Genesung stattet sie gemeinsam mit ihrem Gatten, dem Kaiser Franz Joseph (Karlheinz Böhm), den italienischen Provinzen einen Staatsbesuch ab. In der Mailänder Oper kommt es zu einem Eklat.
1958
Mädchen in Uniform
(als Manuela von Meinhardis)
Original: Jeunes filles en uniforme
Melodram
Deutschland/Frankreich 1958
Regie: Géza von Radványi
Buch: Friedrich Dammann, Franz Höllering, Christa Winsloe
Musik: Peter Sandloff
Produzent: Artur Brauner, Joseph Spigler
Darsteller: Lilli Palmer, Romy Schneider, Therese Giehse, Christine Kaufmann, Danik Patisson, Blandine Ebinger
Kurzinhalt:
Im Jahr 1910 soll die junge Manuela von Meinhardis nach dem Tod ihrer geliebten Mutter in einem Internat für adlige junge Mädchen die Regeln der Gesellschaft erlernen. Doch es fällt ihr schwer, in "Uniform" den strengen Vorschriften des Hauses zu folgen. Nur Fräulein von Bernburg versucht, Manuela über den Verlust ihrer Mutter hinweg zu helfen. Als ihre Schülerin jedoch eine zärtliche, schwärmerische Verliebtheit für sie aufbaut, hat das dramatische Konsequenzen.
1958
Christine
(als Christine Weiring)
Original: Christine (1958)
Drama
Frankreich/Italien 1958
Regie: Pierre Gaspard-Huit
Buch: Pierre Gaspard-Huit, Georges Neveux, Hans Wilhelm nach Arthur Schnitzler
Musik: Georges Auric
Produzent: Michael Safra, Henri Baum
Darsteller: Romy Schneider, Alain Delon, Micheline Presle, Sophie Grimaldi, Fernand Ledoux, Jacques Duby, Jean-Claude Brialy, François Chaumette, Jean Galland, Joseph Egger
Kurzinhalt:
Wien, 1906. Der junge Leutnant Franz Lobheimer (Alain Delon) hat ein Verhältnis mit einer verheirateten Baronin. Als er sich in die junge Christine (Romy Schneider) verliebt, will er mit der Baronin brechen. Da erfährt deren Mann von der Liaison. - Romy Schneider in der Rolle, die ihre Mutter Magda Schneider ("Liebelei") berühmt gemacht hat.
1958
Die Halbzarte
(als Nicole Dassau)
D/Österreich 1958, 90 Min., FSK: ab 0
Regie: Rolf Thiele
Buch: Hans Jacoby
Kamera: Klaus von Rautenfeld
Musik: Hans-Martin Majewski
Mit Romy Schneider, Carlos Thompson, Magda Schneider, Josef Meinrad Kurzinhalt Eine Familie, in der sämtliche Mitglieder sich künstlerisch betätigen, schreiben oder komponieren. Als sie eines Tages beschließt, auf höhere Ansprüche zu verzichten, und ein unmoralisches Theaterstück zu schreiben, hat die 20jährige Nicole (Romy) auf einen Schlag als einzige in der Familie damit auch großen Erfolg.
1959
Ein Engel auf Erden
(als Engel und Stewardess)
Original: Ein Engel auf Erden (1959)
Romantikkomödie
Deutschland/Frankreich 1959
Regie: Géza von Radványi
Buch: René Barjavel, Géza von Radványi
Musik: Jean Wiener, Gerhard Becker
Produzent: Artur Brauner, Harry Eller, Joe Juliano
Darsteller: Romy Schneider, Henri Vidal, Michèle Mercier, Jean-Paul Belmondo, Erika von Thellmann, Margarete Haagen, Jean Brochard, Paulette Dubost, Jean Tissier, Pierre Sergeol, Ernst Waldow, Mario Beunat
Kurzinhalt:
Wenn er ihr zufällig in die Augen blickt, könnte sie sterben vor Seeligkeit. Die kleine Stewardess der Star-Angel-Line ist bildhübsch, unwiderstehlich, unglaublich verliebt - und trotzdem todunglücklich. Denn sie ist für Charmeur und Rennfahrer Pierre Chaillot einfach Luft. Er hat nur seine Verlobte, die reiche und verwöhnte Augusta von Münchenberg, im Kopf. Da hat der Himmel ein Einsehen mit dem Kummer der kleinen Stewardess. Ein Engel kommt in ihrer Gestalt für 24 Stunden auf die Erde, um Schicksal zu spielen. Die Himmelsbotin verändert einiges im Leben von Pierre. Sie befeit ihn von seiner unglücklichen Liebe zu Augusta und bewahrt ihn vor einer Verzweiflungstat. Sie macht es möglich, daß Pierre die echte Stewardess kennen- und liebenlernt. Mit einem aber hat die zauberhafte Gesandte des Himmels nicht gerechnet: Sie selbst hat sich bis über beide Ohren in den attraktiven Pierre verliebt.
1959
Die schöne Lügnerin
(als Fanny)
Original: Die Schöne Lügnerin
Komödie
Deutschland/Frankreich 1959
Regie: Axel von Ambesser
Buch: Answald Krüger, Maria Matray, Ernst Nebhut, Just Scheu
Musik: Martin Böttcher
Produzent: Walter Koppel, Arys Nissotti, Pierre O'Connell, Gyula Trebitsch
Darsteller: Romy Schneider, Jean-Claude Pascal, Helmut Lohner, Charles Régnier, Hans Moser, Paul Guers, Josef Meinrad, Helmut Qualtinger, Jacqueline Marbaux, Hans Schwarz Jr., Rolf Wanka, Lou Seitz, Willy Maertens
Kurzinhalt:
Die Korsettmacherin Fanny Emmelsrieder muß eines Tages feststellen, daß ihr geliebter Martin sie beschwindelt hat: Er ist nicht, wie er vorgibt hochherrschaftlicher Diener beim Fürsten Metternich, sondern ein richtiger Graf und "Geheim-Sekretär" seiner Durchlaucht dazu! Gegen diesen Schwindel muß Fanny etwas unternehmen und zwar am besten gleich beim Galaball. Als Musiker verkleidet gelangt sie in den Palais Metternich, doch die Geheimpolizei durchschaut die Maskerade und als Fanny in das Zimmer der Fürstin flieht, zieht sie deren Ballkleid an. Zar Alexander I. hält sie für seine Comtesse und führt sie spontan zum Tanz. Da erkennt die Fürstin ihr Kleid und verdächtigt Fanny des Diebstahls. Unversehens ist aus einer harmlosen Maskerade ein großes Abenteuer geworden, und Fanny muß einige Turbulenzen überstehen, bis sie ihren Martin heiraten kann.
1959
Katja – Die ungekrönte Kaiserin
(als Katja Dolgoruke)
Original: Katia (1959)
Drama
Frankreich 1959
Regie: Robert Siodmak
Buch: Georges Neveux, Charles Spaak
Musik: Joseph Kosma
Produzent: Michel Safra
Darsteller: Romy Schneider, Curd Jürgens, Pierre Blanchar, Antoine Balpêtré, Françoise Brion, Monique Mélinand, Michel Bouquet, Bernard Dhéran, Margo Lion, Jacqueline Marbaux, Hubert Noël, Marcel d'Orval, Yves Barsacq, Yves Gladine, Alain Saury, Gabrielle Dorziat, Senta Berger
Kurzinhalt:
Bei der Besichtigung eines Mädchenpensionates lernt Zar Alexander II. die junge Prinzessin Katja Dolgoruki kennen. Es ist Liebe auf den ersten Blick - doch der Zar ist bereits verheiratet. Um dem Gerede am Hof zu entgehen, schickt er Katja schweren Herzens nach Frankreich. Zwei Jahre später, als der Zar von Napoleon II. in Paris empfangen wird, begegnen sie sich wieder. Als Katja Zeugin eines missglückten Attentates auf die beiden Majestäten wird, schwören die beiden Liebenden, sich nie wieder zu trennen. Nach dem Tod der kranken Zarin wollen Katja und Alexander in Petersburg endlich heiraten, doch tragische Ereignisse überschatten ihr Glück.
1960
Nur die Sonne war Zeuge
(Plein soleil, als Freddies Begleiterin, nicht namentlich erwähnt)
Original: Plein soleil
(Der Zeuge schweigt)
Thriller
Frankreich/Italien 1960
Regie: René Clément
Buch: René Clément, Paul Gégauff, Patricia Highsmith
Musik: Nino Rota
Produzent: Raymond Hakim, Robert Hakim
Darsteller: Alain Delon, Maurice Ronet, Marie Laforêt, Erno Crisa, Frank Latimore, Billy Kearns, Ave Ninchi, Viviane Chantel, Nerio Bernardi, Barbel Fanger, Romy Schneider
Kurzinhalt:
Tom Ripley (Alain Delon) schlägt sich mit undurchsichtigen Geschäften mehr schlecht als recht durchs Leben. Da bietet sich ihm eines Tages die Chance auf ein luxuriöses Dasein: Mr. Greenleaf, ein reicher Industrieller, schickt ihn nach Italien, um seinen Sohn Philippe in die USA zurückzuholen. Tom geht darauf ein, wirft Philippe über Bord und nimmt dessen Identität an.
1961
Die Sendung der Lysistrata
(TV-Produktion)
(als Myrrhine/Uschi)
Titel:
Die Sendung der Lysistrata
Land:
BRD
Länge:
97 min.
Jahr:
1961
Regie:
Fritz Kortner
Darsteller:
Barbara Rütting, Romy Schneider, Karin Kernke, Ruth-Maria Kubitschek, Peter Arens
Autor:
Fritz Kortner
Kurzinhalt:
Bei der Besetzung für das Fernsehspiel nach Aristophanes bringt Produzent Gyula Trebitsch Romy Schneider für eine Nebenrolle ins Spiel. Regisseur Kortner lehnt zunächst ab, lässt sich jedoch überreden, sie wenigstens einmal zu treffen. Danach sagt er Romy Schneider die Rolle zu.
Die Ausstrahlung von DIE SENDUNG DER LYSISTRATA sorgt 1961 für den ersten Medienskandal in der bundesdeutschen Fernsehlandschaft. Verstöße gegen Moral und Sittlichkeit werden vermutet, einseitiges Plädoyer für Pazifismus nennen andere als Grund, Ein Teil der deutschen Sendeanstalten beschließt erstmals, eine Sendung nicht auszustrahlen. Die Hauptverantwortlichen halten dennoch an dem Unternehmen fest. Gyula Trebitsch setzt für den Tag der geplanten Erstausstrahlung (17. Januar 1961) eine Kinovorführung in München an. Möglicherweise durch diese publicityträchtige Aktion beschließen fast alle bisher kritischen Sender außer dem Bayerischen Rundfunk daraufhin, den Film doch zu übernehmen.
1961
Boccaccio 70
(als Pupé)
I /F 1962
REGIE: Vittorio De Sica, Federico Fellini, Luchino Visconti
(Episode: IL LAVORO/DER JOB)
BUCH: Suso Cecchi D’Amico, Luchino Visconti
KAMERA: Giuseppe Rotunno
MUSIK: Nino Rota
DARSTELLER: Romy Schneider (Pupa), Tomas Milian, Paolo Stoppa, Romolo Valli
PRODUKTION: Cineriz di Angelo Rizzoli, Rom / Concordia Compagnia Cinematografica, Rom / Francinex, Paris / Gray Film, Paris
LÄNGE: 158 Minuten
Kurzinhalt:
De Sica, Fellini und Visconti gestalteten Episoden zu dem Projekt BOCCACCIO ’70. Die Konzeption ihrer Rolle in Viscontis Teil widerspricht allem, was Romy Schneider bisher gedreht hat. Ein Graf ist in einen Callgirl-Skandal verwickelt und versucht, nicht zuletzt weil er Geld braucht, seine Frau zurückzugewinnen. Diese, von Schneider gespielt, ist bereit, ihm zu verzeihen, doch sie erlegt ihm eine Buße auf: Künftig muss er auch sie für jede Liebesnacht bezahlen. Für die Rolle erhält Schneider eine neue Frisur und geht dafür zu dem Pariser Star-Figaro Alexandre. Gemeinschaftlich ändert man auch Schminke und Kleidung, für Letztere zeichnet Coco Chanel verantwortlich. Mit den Aufnahmen von Romys nacktem Rücken, auf dem Wasserperlen leuchten, ihren Blick aus dem halb gedrehten Kopf heraus, beginnt durch Viscontis Kameramann Giuseppe Rotunno eine neue Ikonisierung ihrer Person.
1961
Der Kampf auf der Insel
(Le combat dans l'île)
(als Anne)
Schauspieler:
Romy Schneider, Jean-Louis Trintignant. Henri Serre
Regisseur::
Alain Cavalier
Land, Jahr::
Frankreich, 1961 Kurzinhalt: Nachdem sein Attentat auf einen linken Politiker missglückt ist, flieht der Industriellensohn Clément mit seiner Geliebten Anne in die Einsamkeit der Normandie, um dort bei seinem Freund Paul unterzuschlüpfen. Als Clément erfährt, dass bei dem Anschlag Verrat im Spiel war, lässt er Anne zurück, um einen Rachefeldzug zu starten. Während er in Argentinien seine Feinde jagt, kommen sich Anne und Paul näher. »Am schönsten ist sie, wenn sie trunken ist: Romy Schneider, berauscht vom Glück, von der Liebe, von der Lust. Ein Rausch der Vergänglichkeit, in dem immer auch Unsicherheit mitklingt, im Angesicht des kommenden Tages.« (Fritz Göttler, Süddeutsche Zeitung, 22.10.1992)
1962
Der Prozess
(als Leni)
Original: Le procès
Thriller
Deutschland, Frankreich, Italien 1962
Regie: Orson Welles
Buch: Orson Welles, Franz Kafka (Roman)
Musik: Jean Ledrut
Darsteller: Anthony Perkins, Arnoldo Foà, Jess Hahn, Billy Kearns, Madeleine Robinson, Jeanne Moreau, Maurice Teynac, Naydra Shore, Romy Schneider, Orson Welles
Kurzinhalt:
Literaturverfilmung nach Franz Kafka
Josef K. wird verhaftet, darf aber zur Arbeit. Gespräche mit der Vermieterin und mit Nachbarin Fräulein Bürstner und Verdächtigungen im Büro lösen einen Schuldkomplex aus. Er wird ins Gericht gerufen, das ihn verwechselt hat. Im Büro des Anwalts Hastler lässt er sich mit dessen lasziver Geliebten Leni ein, will die Frau des Gerichtsdieners verführen und wird im Atelier des Gerichtsmalers Titorelli von kreischenden Kindern verfolgt. K. flüchtet in den leeren Dom, wird von zwei Polizisten abgeführt und auf dem Richtplatz in die Luft gesprengt.
1962
Forever my love
(als Princessin Elisabeth)
Titel:
Sissi - Forever My Love
Original:)
Forever My Love
Land:
USA / Österreich
Länge:
110 min.
Jahr:
1962
Regie:
Ernst Marischka
Darsteller:
Romy Schneider, Karlheinz Böhm, Magda Schneider, Vilma Degischer, Josef Meinrad, Senta Wengraf, Walther Reyer u.a.
Autor:
Ernst Marischka
Musik:
Anton Profes, Burt Bacharach
Kurzinhalt:
Ernst Marischka arbeitete seine SISSI-Trilogie 1962 in eine einzige englische Version unter dem Titel FOREVER MY LOVE um. Das war auch der Titel des von Burt Bacharach neu angefertigten Titelliedes.
Kaiser Franz Joseph I. von Österreich führt nach kurzer, stürmischer Werbung die blutjunge Bayernprinzessin Elisabeth gegen den Willen seiner Mutter vor den Traualtar. "Sissis" Hochzeit ist ein Märchen: Prunkende Uniformen, schmetternde Militärkapellen, jubilierende Sängerknaben. Doch ein Schatten liegt über dieser Liebesheirat. Die herrschsüchtige Schwiegermutter lässt die junge Kaiserin nicht glücklich werden..
1962
Die Sieger
(The Victors)
(
als Regine)
GB/USA 1963
REGIE, BUCH: Carl Foreman
KAMERA: Christopher Challis
MUSIK: Sol Kaplan
DARSTELLER: Vince Edwards, Albert Finney, George Hamilton, Melina Mercouri, Jeanne Moreau, George Peppard, Maurice Ronet, Senta Berger, Romy Schneider (Regine), Elke Sommer, Eli Wallach, Rosanna Schiaffino, Peter Fonda, Albert Lieven
PRODUKTION: Open Road Films, Ltd., London / Highroad Productions, Inc. für Columbia Pictures Corporation, New York LÄNGE: 158 Minuten
Kurzinhalt:
THE VICTORS soll nach der Intention von Regisseur Carl Foreman der ultimative Antikriegsfilm werden. Foreman, der als Drehbuchautor für Fred Zinnemanns HIGH NOON (1952) gearbeitet hat, steht in den 1950er-Jahren auf der berüchtigten Schwarzen Liste derer, die angeklagt sind, mit dem Kommunismus zu sympathisieren. Erst 1997, dreizehn Jahre nach seinem Tod, wird er rehabilitiert. In THE VICTORS breitet Foreman ein fast drei Stunden langes Epos aus, das die Auswirkungen des Krieges anhand von menschlichen Schicksalen zwischen 1942 und 1946 zeigt. Die Mitglieder einer US-Truppeneinheit sind die Hauptpersonen, in den Einzelepisoden treten diverse Schauspielerinnen auf, eine dieser Frauenrollen spielt Romy Schneider. Sie stellt eine am Konservatorium ausgebildete Violinistin dar, deren Familie verschleppt wird und der ein amerikanischer Soldat Hilfe anbietet. Doch der Krieg hat ihre Persönlichkeit gebrochen, und sie prostituiert sich schließlich an den Meistbietenden.
1963
Der Kardinal
(The Cardinal)
als Anne-Marie Ledebur)
Original: The Cardinal (1963)
Drama
USA 1963
Regie: Otto Preminger
Buch: Robert Dozier, Ring Lardner Jr., Henry Morton Robinson (Roman)
Musik: Jerome Moross
Produzent: Otto Preminger
Darsteller: Tom Tryon, Carol Lynley, Dorothy Gish, Maggie McNamara, John Huston, Romy Schneider, Peter Weck, Wolfgang Preiss
Kurzinhalt:
Als der Erste Weltkrieg seinen Höhepunkt erreicht, wird Stephen Fermoyle (Tom Tryon) zum katholischen Priester geweiht, der seine Aufgaben sehr ernst nimmt. Aber über die folgenden zwei Jahrzehnte wird sein Glauben durch die Zuneigung zur jungen Wienerin Annemarie (Romy Schneider) auf eine harte Probe gestellt und seine Familie auseinander gerissen - während die Welt von den Grausamkeiten des Rassismus und Faschismus geplagt wird.
1964
Die Hölle
(L'Enfer)
Der Film blieb leider durch den Tod des Regisseurs unvollendet.
Es existieren nur ca. 10 Minuten seltene Probeaufnahmen!
1964 drehte der Regisseur Henri-Georges Clouzot sein größtes Projekt. "L'enfer" wollte das Kino neu erfinden. Mit der 24 Jahre alten Romy Schneider als Star hätte es eine Sensation werden können, aber der Film wurde nie fertig. Jetzt waren erstmals Szenen daraus zu sehen.
Ein unvollendetes Kunstwerk gehört seinem Schöpfer noch viel weniger als ein fertiges; aus mehreren Gründen. Einerseits, weil er seine Vorstellungen nicht umsetzen, ihnen keine endgültige Form geben kann. Vor allem aber, weil die Fantasie des Betrachters es vollends an sich reißt. Nicht von ungefähr war das Fragment während der Romantik ein Gegenstand außerordentlicher Verehrung. Es setzt der Vorstellungskraft keine Grenzen, es kann im Übrigen seiner mythischen Aura nicht mehr widersprechen.
Die Filmgeschichte ist reich an solchen nicht zu Ende geträumten Träumen. Sie steckt voller Phantomfilme, die für Kinoliebhaber zu einem Fetisch geworden sind, der unterstreicht, dass die Sehnsucht ein Grundimpuls des Mediums ist. „L’enfer“ (Die Hölle) von Henri-Georges Clouzot war der Gegenstand des vielleicht legendärsten Gerüchts des französischen Kinos. Seit dem Abbruch der Dreharbeiten im Herbst 1964 war das gedrehte Material unter Verschluss.
Kurzinhalt:
ODETTE UND MARCEL IN DER HÖLLE
Der Film war Clouzots ehrgeizigstes Projekt; zweifellos hätte er seiner Karriere und der seines Stars Romy Schneider eine ganz andere Wendung gegeben. Wie ein Komet ist dieser Film nun wieder aufgetaucht – für einen Nachmittag. Als Hommage zum 100. Geburtstag des Regisseurs wurden Ausschnitte im bis auf den letzen Platz besetzten Auditorium des Louvre in Anwesenheit von Clouzots Witwe Inès und Mitgliedern des damaligen Teams gezeigt.
Im Mittelpunkt des Films sollte ein jungverheiratetes Ehepaar mit den an Prousts „Suche nach der verlorenen Zeit“ erinnernden Namen Odette und Marcel stehen. Die Eifersucht, bereits ein zentrales Thema und ein zerstörerischer Impuls in Clouzots „Der Rabe“ und „Die Teuflischen“, wurde in „L’enfer“ zum Gegenstand einer akribischen, klinischen Studie.
1964
Leih mir deinen Mann (Good Neighbour Sam)
(als Janet Lagerlof)
Original::
Good Neighbor Sam
Land:
USA
Länge:
130 min.
Jahr:
1964
Regie:
David Swift
Darsteller:
Jack Lemmon, Romy Schneider, Edward G. Robinson, Dorothy Provine, Michael Connors, u.a.
Autor:
James Fritzell, Everett Greenbaum, David Swift
Kurzinhalt:
Der Werbetexter Sam Bissell (Jack Lemmon) ist ein Ausbund an Anständigkeit und Treue und führt mit Gattin Min (Dorothy Provine) ein harmonisches Eheleben bis die äußerst attraktive Nachbarin der Bissells, Janet (Romy Schneider), eines Tages vor einem pikanten Problem steht: Ein stattliches Erbe wartet auf sie aber sie kann es nur antreten, wenn sie glücklich verheiratet ist. Dummerweise hat sie sich aber gerade von ihrem Mann getrennt. Für Janet gibt es nur eine Lösung: Freundin Min muß ihren Gatten Sam ausleihen. Sam findet das jedoch weniger komisch… Für die damals 26jährige Romy Schneider war «Leih mir deinen Mann» der erste von fünf Filmen, die sie in Hollywood drehte. Geschickt paßt Romy Schneider sich den Ansprüchen einer Hollywood-Komödie an und brilliert als kapriziöse Frau mit fröhlichem Temperament. Jack Lemmon spielt, wie in Billy Wilders «Das Appartement» (1960), den kleinen Angestellten, dessen Welt durch turbulente Verwicklungen in Unordnung gerät.
1964
Was gibt’s Neues, Pussy?
(What's New, Pussycat?),
(als Carole Werner)
Original: What's New Pussycat
Komödie
USA 1964
Regie: Clive Donner
Buch: Woody Allen
Musik: Burt Bacharach
Produzent: Charles K. Feldman
Darsteller: Peter Sellers, Peter O'Toole, Romy Schneider, Capucine, Paula Prentiss, Woody Allen, Ursula Andress, Eddra Gale, Katrin Schaake, Eléonore Hirt, Jean Parédès, Jacques Balutin, Jess Hahn, Howard Vernon, Michel Subor, Richard Burton
Kurzinhalt:
Michael liebt schöne Frauen. Er ist deshalb auch in Behandlung bei einem Psychiater. Zudem wird Michael von seiner Freundin Carole unter Druck gesetzt, die ihn endlich heiraten will. Carole beginnt mit Michaels Freund Victor zu flirten. Ein turbulentes Verwechslungsspiel beginnt..
1965
Halb elf in einer Sommernacht
(10:30 P.M. Summer),
(als Claire)
Originaltitel:
10:30 P.M. Summer
Erscheinungsjahr:
1966
Produktionsländer:
Spanien, USA
Genre:
Drama
Regie:
Jules Dassin
Autoren:
Marguerite Duras, Jules Dassin
Darsteller:
Melina Mercouri, Romy Schneider, Peter Finch, Julián Mateos, Isabel María Pérez, Beatriz Savón
Kurzinhalt:
Das Ehepaar Maria und Paul hat sich auseinandergelebt. Während einer Reise durch Kastilien mit der gemeinsamen Freundin Claire kommt es zu einer leidenschaftlichen Dreiecksbeziehung: Maria lernt den Bauern Rodrigo kennen.
1966
Schornstein Nr. 4 (La Voleuse)
(als Julia Kreuz)
Originaltitel:
La
Voleuse
Herstellungsland:
Deutschland/
Frankreich
Erscheinungsjahr:
F/BRD 1966
REGIE: Jean Chapot
BUCH: Jean Chapot, Marguerite Duras
DARSTELLER: Romy Schneider (Julia Kreuz), Michel Piccoli, Hans-Christian Blech, Sonja Schwarz, Mario Huth
Kurzinhalt:
Im Frühjahr 1966 dreht Romy Schneider mit SCHORNSTEIN NR. 4 ihren ersten Film mit Michel Piccoli. In der Filmhandlung gibt sie, Julia, ihr Kind zur Adoption frei. Nach Jahren entschließt sie sich jedoch, einem inneren Zwang folgend, ihren Jungen aus der Obhut der Pflegeeltern zu entführen. Als der Pflegevater das Kind zurückholen will, wird Julia als der leiblichen Mutter das Kind zugesprochen, was ihn dazu führt einen schrecklichen Entschluss zu fassen. Er will sich das Leben nehmen… Schneider liefert die Charakterstudie einer Verbissenen, die gegen alle Widerstände ihr Ziel verfolgt. Hatte sich die ursprüngliche Drehbuchfassung noch stärker mit dem von Hans-Christian Blech gespielten Adoptivvater beschäftigt, so legte man nach Schneiders Zusage größeren Akzent auf die von ihr verkörperte Rolle.
Das Drama entstammt der Feder von Jean Chapot und Marguerite Duras, Regie führte bei der deutsch-französischen Produktion der Autor Jean Chapot selbst.
1966
Spion zwischen zwei Fronten
(Triple Cross)
(als die Gräfin)
Original: Triple Cross
(Im Dienste der deutschen Armee)
Agentenfilm
Frankreich 1967
Regie: Terence Young
Buch: René Hardy
Musik: Georges Garvarentz
Produzent: Jacques Bertrand
Darsteller: Christopher Plummer, Romy Schneider, Trevor Howard, Gert Fröbe, Claudine Auger, Yul Brynner, Georges Lycan, Jess Hahn, Harry Meyen, Gil Barber
Kurzinhalt:
Im Gefängnis von Jersey eingesperrt, wittert Safeknacker Eddie Chapman seine Chance, als die Deutschen 1940 auf der Kanalinsel landen. Er bietet sich dem deutschen Geheimdienst als Spion an und wird nach einer Spezialausbildung tatsächlich mit einem Sonderauftrag nach England geschickt. Dort angekommen, vertraut er sich wiederum dem britischen Geheimdienst an. Sein Angebot, für viel Geld und Straferlass als Agent gegen die Deutschen tätig zu werden, findet Anklang. Fortan agiert Eddie ebenso unverfroren wie erfolgreich als Spion zwischen zwei Fronten. Christopher Plummer spielt den Doppelagenten Eddie Chapman in diesem hochkarätig besetzten Spionage-Thriller.
1968
Pechvogel namens Otley
(Otley)
(als Imogen)
Original: Otley
Krimikomödie
Großbritannien 1968
Regie: Dick Clement
Buch: Dick Clement, Ian La Frenais, Martin Waddell (Roman)
Musik: Stanley Myers
Produzent: Bruce Cohn Curtis
Darsteller: Tom Courtenay, Romy Schneider, Alan Badel, James Villiers, Leonard Rossiter, Freddie Jones, Geoffrey Bayldon
Kurzinhalt:
Lebenskünstler und Kleinganove Gerald Otley ist ständig unterwegs. Jede Nacht sucht er sich eine andere Bleibe. Als er bei einem Bekannten übernachtet, lässt er eine Tabakdose mitgehen, die - von ihm unbemerkt - ein mysteriöses Tonband enthält. Am nächsten Tag ist der Bekannte tot und Otley gerät unter Verdacht, über die fragwürdigen Aktivitäten seines ermordeten Kameraden informiert gewesen zu sein. Da er jedoch nichts von dessen Hauptgeschäft, dem Verrat von Staatsgeheimnissen weiß, brechen die anstehenden Ereignisse unerwartet über ihn herein: Schlagartig gerät er in das Kreuzfeuer eines lebensgefährlichen Spionagekriegs. Wider Willen macht Otley eine Blitzkarriere als Agent bei Scotland Yard. Dabei steht ihm die junge Geheimagentin Imogen zur Seite.
1969
Der Swimmingpool
(La piscine)
(als Marianne)
Original: La piscine
Krimi
Frankreich, Italien 1969
Regie: Jacques Deray
Buch: Jean-Claude Carrière
Musik: Michel Legrand
Produzent: Gérard Beytout
Darsteller: Romy Schneider, Alain Delon, Maurice Ronat, Maurice Ronet, Paul Crauchet, Jane Birkin, Steve Eckhardt.
Kurzinhalt:
Das Paar, Jean-Paul und Marianne, genießt seinen Urlaub in St. Tropez, im Landhaus eines vereisten Freundes. Ihr Urlaubsglück trübt sich jedoch, als unerwartet der Plattenproduzent Harry mit seiner frühreifen 18-jährigen Tochter Penelope auftaucht. Harry wollte dem befreundeten Paar eigentlich nur einen kurzen Besuch abstatten, doch Marianne lädt die beiden ein, zu bleiben. Zwischen den Männern gärt eine unterschwellige Rivalität. Eifersüchtig belauert Jean-Paul Harry und Marianne, die, bevor sie Jean Paul kennen lernte, die Geliebte von Harry war. Nachdem er seine Frau in Harrys Armen erwischt, rächt er sich, indem er dessen Tochter verführt. Als Harry davon erfährt, entbrennt ein tödlicher Streit.
1970
Inzest
(My Lover, My Son)
(als Francesca Anderson)
Psychothriller, Großbritannien 1969,
Regie: John Newlan
Buch: William Marchant und Jenni Hall
Kamera: David Muir
Musik: Norrie Paramar und Mike Vickers, Norrie Paramor und Mike Vickers, Produzent: Wilbur Stark
Mit: Romy Schneider, Donald Houston, Dennis Waterman, Patricia Brake, Peter Sallis, William Dexter, Mark Hawkins, Alexandra Bastedo, Maggie Wright, Janet Brown, Tom Chatto
Kurzinhalt:
Robert ist missgestimmt: In seiner Ehe mit Francesca läuft es nicht besonders. Dafür zeigt die noch junge Mami ein ganz ungewöhnliches Interesse an ihrem heranwachsenden Sohn James. In ihm glaubt sie mehr und mehr ihren früheren Liebhaber Macer wiederzuerkennen. Dass jener Macker der Vater von James ist, hat Francesca sowohl ihrem Sohn als auch ihrem Mann verheimlicht. Der mit Mutterliebe überschüttete Sohn ist von der Situation nicht begeistert. Er liebt die junge Julie, außerdem sieht das Strafgesetzbuch eine sexuelle Beziehung zur eigenen Mutter nicht gerne. Als der verärgerte Robert seine Frau misshandelt, kommt James ihr zu Hilfe. Eine wilde Verfolgungsjagd endet für den Vater tödlich. James muss sich daraufhin vor Gericht verantworten. Die Aussage seiner Mutter entscheidet alles.
1970
Die Dinge des Lebens
(Les choses de la vie)
(als Hélène)
Original: Les choses de la vie
Liebesdrama
Frankreich, Italien 1970
Regie: Claude Sautet
Buch: Paul Guimard, Jean-Loup Dabadie, Claude Sautet
Musik: Raymond Danon
Produzent: Roland Girard, Jean Bolvary
Darsteller: Michel Piccoli, Romy Schneider, Léa Massari, Gérard Lartigau, Jean Bouise, Boby Lapointe, Dominique Zardi, Gabrielle Doulcet, Hervé Sand
Kurzinhalt:
Der 40-jährige Architekt Pierre Bérard (Michel Piccoli) hat seine Frau Catherine (Lea Massari) und sein Heim verlassen. Mit Hélène (Romy Schneider), einer jungen Deutschen, möchte er ein neues Leben beginnen. Aber sein neues Leben ist nicht so einfach und problemlos, wie Pierre sich das wünscht. Da Pierre den Urlaub mit seinem Sohn einer Reise mit Hélène vorzieht, kommt es zum Streit. Pierre fährt gereizt zu einer geschäftlichen Besprechung in die Bretagne. Unterwegs schreibt er einen Abschiedsbrief an Hélène, den er jedoch nicht abschickt. Auf der Weiterfahrt nach Rennes wird er bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. In der Zeit bis zur Aufnahme in der Unfallstation einer Klinik erinnert sich Pierre noch einmal an all die Erfahrungen, Hoffnungen und Gefühle, die das Leben ausmachen, an die "Dinge des Lebens".
Claude Sautets "Die Dinge des Lebens" gehört zu den gelungensten Filmen Romy Schneiders und ihres Lieblingsregisseurs Sautet, dem es mit diesem unsentimentalen Drama über das Leben und den Tod gelang, für die "letzten Dinge" jeder Existenz auf eine vollkommen unprätentiöse und sehr anrührende Weise überzeugende Bilder zu finden. Obwohl inzwischen über dreißig Jahre alt, ist die Geschichte des aus dem Leben gerissenen bürgerlichen Helden und seiner Frauen heute noch genauso bewegend wie in seinem Entstehungsjahr 1969, als dieser erste von fünf Filmen Sautets mit Romy Schneider zu einem internationalen Erfolg wurde.
1970
Die Geliebte des Anderen
(Qui)
(als Marina)
Original:
Qui?
Land:
Frankreich / Italien
Länge:
80 min.
Jahr:
1970
Regie:
Léonard Keigel
Darsteller:
Romy Schneider, Maurice Ronet, Gabriele Tinti, Simone Bach u.a.
Autor:
Léonard Keigel, Paul Gégauff
Kurzinhalt:
Die Beziehung zwischen Marina (Romy Schneider) und Claude (Gabriele Tinti) ist auf ihrem Tiefpunkt angelangt. Während einer Autofahrt an der bretonischen Küste entbrennt einmal mehr ein heftiger Streit zwischen den beiden. Kurz darauf kommt ihr Wagen von der Straße ab und stürzt ins Meer. Marina kann sich gerade noch retten, Claude dagegen bleibt unauffindbar. Nach dem Unfall kümmert sich Claudes Bruder Serge (Maurice Ronet) um Marina und verliebt sich in sie. Aber schon bald keimt in ihm anhand stichhaltiger Indizien der Verdacht, daß Marina seinen Bruder umgebracht hat. Da steht Claude plötzlich quicklebendig vor der Tür.
1970
Bloomfield
(als Nira)
Literaturverfilmung, Melodram,
Produktionsfirma: World Film Services/ Limbridge,
Länge: 99 Minuten, FSK: ab 12; f, Erstaufführung: 31.8.1973
Produzent: Wolf Mankowitz, John Heyman,
Regie: Richard Harris,
Drehbuch: Wolf Mankowitz,
Kamera: Otto Heller,
Musik: Johnny Harris,
Schnitt: Kevin Connor,
Darsteller: Kim Burfield als Nimrod, Yoseph Yadin, Robert Alexander, Richard Harris als Eitan, Romy Schneider als Nira, Maurice Kaufman als Yasha
Kurzinhalt:
Melodram um einen alternden Fußballstar in Israel, der den Absprung in eine andere Tätigkeit nicht rechtzeitig findet und eines Jungen, der ihn anhimmelt.
1970
La Califfa
(als La Califfa)
Original: La Califfa
Drama
Frankreich/Italien 1970
Regie: Alberto Bevilacqua
Buch: Alberto Bevilacqua (Roman: Die Califfa)
Musik: Ennio Morricone
Produzent: Mario Cecchi Gori
Darsteller: Romy Schneider, Ugo Tognazzi, Massimo Farinelli, Marina Berti, Guido Alberti, Roberto Bisacco, Gigi Ballista, Massimo Serato, Eva Brun, Luigi Casellato, Ernesto Colli, Ugo de Carellis, Enzo Fiermonte
Kurzinhalt:
Nach einem Konkurs, der die Schließung einer großen Fabrik zur Folge hat, kommt es in einer norditalienischen Industriestadt zum Streik. Angeführt wird der Protest von einer lebhaften jungen Frau, Califfa genannt, die in einer der Fabriken des reichen Dobertos arbeitet. Sie stellt sich dem Unternehmer mutig entgegen. Dobertos ist fasziniert von der temperamentvollen Schönen und beginnt eine Liebesbeziehung mit ihr. Tatsächlich interessiert sich der mächtige Unternehmer unter Califfas Einfluss mehr und mehr für die Belange der Arbeiter. Ein Wandel mit schwerwiegenden Folgen .
1971
Das Mädchen und der Kommissar
(Max et les ferrailleurs)
(als Lily)
Original: Max et les ferrailleurs
Psychokrimi
Frankreich, Italien 1970
Regie: Claude Sautet
Produzent: Raymond Danon, Cinematografica Rom
Musik: Philippe Sarde
Buch: Claude Sautet, Claude Neron, Jean-Loup Dabadie
Darsteller: Romy Schneider, Michel Piccoli, Bernard Fresson, François Périer, Georges Wilson, Boby Lapointe, Michel Creton, Henri-Jacques Huet, Jacques Canselier, Alain Grellier, Maurice Auzel, Philippe Léotard
Kurzinhalt:
Der Pariser Kommissar Max (Michel Piccoli) ist von der fixen Idee getrieben, Delinquenten möglichst auf frischer Tat zu ertappen. Er will einer Bande eine Falle stellen und ersinnt den großen Coup - einen Banküberfall -, den die Kleingangster nicht im Traum begehen würden. Dazu benutzt er die schöne Lily (Romy Schneider), Gelegenheitsprostituierte und Freundin eines der Ganoven.
1971
Das Mädchen und der Mörder — Die
Ermordung Trotzkis
(L'Assassinat
de Trotzki)
(als Gita Samuels)
Original: The Assassination of Trotsky
Polit-Thriller
Großbritannien / Italien / Frankreich 1972
Regie: Joseph Losey
Buch: Masolino d'Amico, Nicholas Mosley
Musik: Egisto Macchi
Produzent: Joseph Losey, Norman Priggen, Dino De Laurentiis, Joseph Shaftel
Darsteller: Alain Delon, Romy Schneider, Richard Burton, Valentina Cortese, Luigi Vannucchi, Enrico Maria Salerno, Jean Desailly, Duillo Del Prete, Duilio Prete, Simone Valere, Duilio del Prete, Simone Valère, Carlos Miranda
Kurzinhalt:
Der von Stalin verbannte Leo Trotzki lebt in einem schwer bewachten Haus in Mexiko. Eine Gruppe des sowjetischen Geheimdienstes will ihn töten. Der Anschlag misslingt. Agent Jacson wagt einen zweiten Versuch. Dabei bedient er sich Trotzkis Dolmetscherin Gita.
1972
Ludwig II.
(als Elisabeth von Österreich)
Original:: Le Crepuscule des Dieux
Biographie
Deutschland, Frankreich, Italien 1972
Regie: Luchino Visconti
Buch: Luchino Visconti, Enrico Medioli, Suso Cecchi d'Amico
Musik: Robert Schumann, Richard Wagner, Jacques Offenbach, Franco Mannino
Produzent: Ugo Santalucia
Darsteller: Helmut Berger, Trevor Howard, Silvana Mangano, Gert Fröbe, Helmut Griem, Isabella Telezynska, Umberto Orsini, John Moulder-Brown, Sonia Petrovna, Folker Bohnet, Romy Schneider
Kurzinhalt:
Die kurze Regierungszeit Ludwig II. von 1845 bis 1856 in zwei Akten: Zunächst geht es um das Verhältnis des Bayernkönigs zu dem menschlich umstrittenen Komponisten Richard Wagner. Dagegen wird in der zweiten Hälfte das schwärmerische Verhältnis von Ludwig zu seiner Kusine Elisabeth von Österreich, genannt Sisi, thematisiert.
Mit diesem Film lieferte Visconti nach "Die Verdammten" und "Tod in Venedig" den letzten Teil seiner "Deutschen Trilogie". Es entstand ein brillanter, subjektiver Monumentalfilm über die letzten Lebenjahre und die Ängste des nach wie vor fragwürdigen bayerischen Monarchen Ludwig II. mit poetischen Bildern und einem herrausragenden Ensemble
1972
Cesar und Rosalie
(César et Rosalie)
(als Rosalie)
Original: César et Rosalie
Liebesfilm
Frankreich/Italien/Deutschland 1972
Regie: Claude Sautet
Buch: Claude Sautet, Claude Néron, Jean-Loup Dabadie
Musik: Philippe Sarde
Produzent: Michelle de Broca
Darsteller: Yves Montand, Romy Schneider, Sami Frey, Bernard Le Coq, Eva Maria Meineke, Henri-Jacques Huet, Isabelle Huppert, Gisela Hahn, Michel Piccoli
Kurzinhalt:
César (Yves Montand) liebt Rosalie (Romy Schneider). Auch David (Sami Frey) liebt Rosalie. Antoine (Umberto Orsini) hat einmal Rosalie geliebt: Die beiden haben zwar geheiratet, aber das einzige,was sie noch verbindet, ist ihre kleine Tochter Catherine. Und wen liebt Rosalie wirklich? Vielleicht nur ... Rosalie? Rosalie liebt das Leben, das Meer, die Sonne, das Töchterchen, ihre Mutter Lucie (Eva Maria Meineke). Vor allem liebt Rosaliedie Liebe. César ist immer César. Er fühlt sich stark, er droht, er tobt, er lügt, damit Rosalie bei ihm bleibt, er hält sie für sein Eigentum. Und David? Nach fünf Jahren der Trennung gehört Rosalie ihm eigentlich immer noch. Auf Lucies Hochzeit treffen sich David und César. Rosalie fühlt sich mal mehr von César, mal mehr von David angezogen. Da erträgt César den unhaltbaren Zustand nicht länger und zerstört Davids Atelier. Rosalie und David verlassen Paris und beginnen ein einfaches, glückliches Leben. Doch César findet das Paar, und Rosalie zieht mit ihm in ein großes, schönes Haus. David ist inzwischen nach Paris zurückgekehrt. Diesmal ist es César, der den Rivalen sucht. Während einiger gemeinsamer Wochen entdecken sie jenseits ihrer Liebe zu Rosalie für sich das Wunder der Freundschaft.
1973
Le Train – Nur ein Hauch von Glück (Le Train)
(als Anna Küpfer)
Original: Le Train
Kriegsfilm
Frankreich 1973
Regie: Pierre Granier-Deferre
Buch: Pierre Granier-Deferre, Pascal Jardin, Georges Simenon (Roman)
Musik: Philippe Sarde
Produzent: Raymond Danon
Darsteller: Jean-Louis Trintignant, Romy Schneider, Maurice Biraud, Paul Amiot, Nike Arrighi, Paul Le Person, Anne Wiazemsky
Kurzinhalt:
Frankreich, 1940. Auf der Flucht vor deutschen Truppen wird der Radiomechaniker Julien in einem überfüllten Flüchtlingszug von seiner Familie getrennt. In seinem Waggon lernt er die deutsche Jüdin Anna kennen. Zwischen den beiden entspinnt sich eine zarte Liebe. Nach einer abenteuerlichen Reise trennen sich jedoch ihre Wege. Erst drei Jahre später begegnen sich Anna und Julien wieder: im Verhörzimmer der Gestapo.
1973
Sommerliebelei (Un amour de pluie)
(als Elisabeth)
Original: Un amour de pluie
(Sommerliebelei - Verliebte Ferien voller Zärtlichkeit)
Romanze/Drama
Frankreich/Italien/Deutschland 1974
Regie: Jean-Claude Brialy
Buch: Jean-Claude Carrière, Yves Simon
Musik: Francis Lai
Produzent: Ralph Baum
Darsteller: Romy Schneider, Nino Castelnuovo, Suzanne Flon, Mehdi El Glaoui, Bénédicte Bucher, Jean-Claude Brialy, Philippe Castelli, Louis Navarre, Pierre Mirat, Albert Michel, Ermanno Casanova, Roselyne Vuillaume, Michel Piccoli
Kurzinhalt:
Selten war Romy Schneider so hinreißend schön, wie in dieser duftig leichten Komödie um die Ferien Abenteuer einer erfahrenen Frau und ihrer blutjungen Tochter. Eine ungewöhnliche Geschichte um eine stürmische Urlaubsbekanntschaft. Losgelöst vom Alltag genießt eine reife Frau, die weiß, was sie will, die Annäherungen und Zärtlichkeiten eines Fremden. Hemmungsloser Genuss ohne Reue, denn nach dem Urlaub gibt es kein Wiedersehen.
1973
Das wilde Schaf (Le mouton enragé)
(als Roberte Groult)
Original: Le Mouton enragé
Komödie
Frankreich/Italien 1974
Regie: Michel Deville
Buch: Roger Blondel, Christopher Frank
Musik: Camille Saint-Saëns
Produzent: Léo L. Fuchs
Darsteller: Jean-Louis Trintignant, Jean-Pierre Cassel, Romy Schneider, Jane Birkin, Henri Garcin, Michel Vitold, Jean-François Balmer, Dominique Constanza, Betty Berr, Georges Beller, Estella Blain, Mary Marquet, Georges Wilson, Florinda Bolkan, Annick Blancheteau, Georges Bruce, Yves Bureau
Kurzinhalt:
Die Frau eines konservativen Philosophie-Professors wird von dem eher schüchternen Bankangestellten Nicolas Mallet verführt. Der, selbst von seinen Eroberungskünsten überrascht, wird zum Werkzeug seines Freundes Claude Fabre und so beginnt der seltsame, ferngelenkte Aufstieg von Nicolas.
1974
Trio Infernal
(als Philomena Schmidt)
Original: Le trio infernal
Schwarze Komödie
Deutschland, Frankreich, Italien 1974
Regie: Francis Girod
Produzent:
Musik: Ennio Morricone
Buch: Francis Girod und Jacques Rouffio
Darsteller: Michel Piccoli, Romy Schneider, Mascha Gonska, Philippe Brizard, Jean Rigaux, Monica Fiorentini, Luigi Zerbinati, Hubert Deschamps, Monique Tarbès, Andréa Ferréol, Francis Claude, Pierre Dac
Kurzinhalt:
Rechtsanwalt Sarret aus Marseille hat es faustdick hinter beiden Ohren, denn niemand ahnt, dass der Biedermann Kopf einer Bande ist, die Versicherungen um riesige Summen prellt. Dabei geht Sarret immer nach dem gleichen Muster vor: Mit Hilfe der beiden attraktiven Schwestern Philomene und Catherine guckt er sich wohlhabende Männer aus, die schon nach kurzer Zeit dem Charme und der Schönheit der beiden erliegen. So treten die beiden häufiger vor den Traualtar, als es üblich ist, denn sie überleben ihre Ehemänner regelmäßig. Natürlich hilft Sarret etwas nach, dass diese nicht zu lange die Freuden der Ehe erleben können. Doch dann ziehen dunkle Wolken über dem einträglichen Geschäft auf, denn zwei Komplizen wird die Sache zu heiss.
Ein authentischer Fall aus den Dreißigerjahren, der 1934 zur Enthauptung des Angeklagten Sarret führte, lieferte den Stoff für diese temporeiche und rabenschwarze Krimi-Komödie über Betrug, Mord, Habgier und eine äußerst extravagante Methode, sich Leichen zu entledigen. Durch prägnante Charakterzeichnungen gelingt Regiedebütant Francis Girod ("Die Bankiersfrau") mit seinem prachtvoll ausgestatteten Schauerstück eine furiose Gratwanderung zwischen makabrem Realismus und bitterböser Ironie. Neben dem unwiderstehlichen Michel Piccoli brilliert in der Rolle der skrupellosen, lebenshungrigen Luxusfrau eine enthemmte und entfesselte Romy Schneider, die hier endgültig mit ihrem "Sissi"-Image aufräumt, die "Sissi"-Fans schockte und von der französischen Presse als das "charmante Monster" gefeiert wurde.
1974
Nachtblende
(L'important c'est d'aimer)
(als Nadine Chevalier)
Original: Nachtblende
Melodram
Italien, Deutschland, Frankreich 1975
Regie: Andrzej Zulawski
Buch: Andrzej Zulawski
Musik: Georges Delerue
Darsteller: Romy Schneider, Fabio Testi, Jacques Dutronc, Klaus Kinski, Claude Dauphin, Guy Mairesse, Nicoletta Machiavelli, Gabrielle Doulcet, Roger Blin, Michel Robin, Philippe Clevenot, Zouzou, Sybil Danning
Kurzinhalt:
Fotoreporter Servais (Fabio Testi) trifft bei Dreharbeiten die hübsche Nadine (Romy Schneider). Um der erfolglosen Schauspielerin eine Karriere zu ermöglichen, nimmt er einen Job als Pornofilmer an. - Hochkarätig besetztes Melodram, eine der besten und skandalumwittertsten Leistungen von Romy Schneider.
1974
Die Unschuldigen mit den schmutzigen
Händen
(als Julie Wormser)
Original: Les Innocents aux mains sales
Drama
Frankreich/Deutschland/Italien 1974
Regie: Claude Chabrol
Produzent: Tarak Ben Ammar, André Génovès
Musik: Pierre Jansen
Buch: Claude Chabrol, Pierre V. Lesou, Paul Gégauff
Darsteller: Romy Schneider, Franco Nero, Rod Steiger, Stefania Sandrelli, Paolo Giusti, Gert Fröbe, Jean Rochefort, François Perrot, Francois Maistre
Kurzinhalt:
Julie, die junge Frau des reichen Louis, versucht gemeinsam mit ihrem Geliebten, dem Schriftsteller Jeff, ihren Ehemann zu töten und das Ganze als Unfall erscheinen zu lassen. Doch der scheinbar perfekte Plan geht schief: der Totgeglaubte taucht plötzlich wieder auf.
1975
Das alte Gewehr
( Abschied in der Nacht)
(Le Vieux Fusil)
(als Clara Dandieu)
Original: Le Vieux fusil
Drama/Thriller/Krieg
Frankreich/Deutschland 1975
Regie: Robert Enrico
Buch: Robert Enrico, Pascal Jardin, Claude Veillot
Musik: François de Roubaix
Produzent: Pierre Caro
Darsteller: Philippe Noiret, Romy Schneider, Jean Bouise, Joachim Hansen, Robert Hoffmann, Karl Michael Vogler, Caroline Bonhomme, Catherine Delaporte, Madeleine Ozeray, Daniel Breton, Jean-Paul Cisife, Antoine Saint-John, Maurice Bes, Bernard Bireaud
Kurzinhalt:
Frankreich 1944: Bei den deutschen Besetzern herrscht nervöse Spannung: Die Division "Das Reich" soll in die Normandie rücken. Das Verhalten der Miliz wird immer bedrohlicher. Julien entschließt sich deshalb seine Frau und Tochter sicherheitshalber in einem Schloss unterzubringen, damit diese dort das zweifellos nahe Ende des Krieges sicher abwarten können. Als er nach einiger Zeit dorthin zurückkehrt, findet er die verstümmelten Leichen seiner Frau und Tochter vor. Besinnungslos vor Schmerz stürzt er ins Schloss und holt aus einem Versteck ein altes Jagdgewehr, um die Mörder seiner Familie zur Strecke zu bringen.
1976
Die Frau am Fenster
(als Margot Santorini)
Original:
Une femme à sa fenêtre
Land:
Frankreich/ Italien/ Deutschland
Länge:
110 min.
Jahr:
1976
Regie:
Pierre Granier-Deferre
Darsteller:
Romy Schneider, Philippe Noiret, Victor Lanoux, Umberto Orsini, Delia Boccardo
Autor:
Jorge Semprún, Pierre Granier-Deferre
Musik:
Carlo Rustichelli
Kurzinhalt:
Die Geschichte beginnt im Jahr 1936, von den Hochburgen faschistischer Bewegungen in Europa nähert man sich der Gegenwart an. In diese Handlung passt auch die österreichische Abstammung Romy Schneiders, ihre Figur erzählt von der Dollfuß-Regierung im »Austro-Faschismus«. Er habe sie nicht persönlich gekannt, berichtet der Drehbuchautor Jorge Semprun, aber die Rolle mit Romy Schneider als Vorbild im Kopf geschrieben. Ihr Vater sei Franzose gewesen, sagt die Figur einmal, sie selbst sei in Österreich geboren. »Die Frauenzimmer«, seufzt Schneider in der Originalfassung einmal auf Deutsch. Es gäbe bei Romy und ihrer Rolle der Margot, so Regisseur Granier-Deferre, eine Übereinstimmung an Emotionalität, »mit dieser außerordentlichen, so seltenen Fähigkeit, nein zu sagen, nachdem man ja gesagt hat, alles umzuwerfen, mutig die Richtung zu ändern.
1976
Mado
(als Hélène)
Original: Mado (1976)
(Mado - Du sollst nicht töten!)
Drama
Frankreich/Italien/Deutschland 1976
Regie: Claude Sautet
Buch: Claude Néron, Claude Sautet
Musik: Philippe Sarde
Produzent: André Génovès
Darsteller: Michel Piccoli, Ottavia Piccolo, Jacques Dutronc, Charles Denner, Romy Schneider, Julien Guiomar, Claude Dauphin, Michel Aumont, Jean Bouise, André Falcon, Benoît Allemane, Jacques Richard, Jean-Denis Robert
Kurzinhalt:
Simon Leotard, Junggeselle, Immobilienhändler, lernt ein junges Mädchen, Mado, kennen und ist gleich von ihr fasziniert. Kurz darauf gerät Simons Teilhaber Julien in die Fänge des ausgekochten Finanzieres Lepidon und stürzt sich in tiefe Verschuldung. Simon kann seinen Freund aus der Klemme befreien, aber er schwört sich, Rache zu nehmen. Während er auf einen Anlass wartet, um die schmutzigen Geschäfte seines Kontrahenten aufzudecken, gerät er selbst in finanzielle Schwierigkeiten. Da erzählt ihm Mado von einem gewissen Manecca, auch ein Opfer von Lepidon, der auf der Flucht vor der Polizei untergetaucht ist. Simon setzt alles daran, diesen Mann zu finden.
1977
Gruppenbild mit Dame
(als Leni Gruyten)
Original: Gruppenbild mit Dame
Drama:
Frankreich/Deutschland 1977
Regie: Aleksandar Petrovic
Buch: Aleksandar Petrovic, Heinrich Böll (Roman)
Produzent: Martin Hellstern, Hans Pflüger
Darsteller: Romy Schneider, Brad Dourif, Michel Galabru, Vadim Glowna, Richard Münch, Vitus Zeplichal, Milena Dravic, Rüdiger Vogler, Fritz Lichtenhahn, Rudolf Schündler
Kurzinhalt:
Trotz aller Gefahren sucht die 18-jährige Unternehmertochter Leni Gruyten weiterhin den Kontakt zu ihrer jüdischstämmigen Lehrerin, der Nonne Rahel, die man hinter Klostermauern gefangen hält.
Rahel wird beschuldigt, mit ihrer weltoffenen Art ihre Schülerinnen zu 'verderben'. Die Nonne ist der einzige Mensch, dem Leni sich anvertrauen und von der Liebe zu ihrem Cousin Erhard erzählen kann. Als Erhard zur Wehrmacht eingezogen wird, folgt die junge Leni ihm kurzentschlossen nach Dänemark. Aber auch dort ist den beiden nur eine kurze Zeit des gemeinsamen Glücks vergönnt - denn schon wenig später werden Erhard und Lenis Bruder Heinrich wegen Vaterlandsverrates erschossen.
Es ist nicht der letzte Schicksalsschlag in Lenis Leben: Ihre Mutter stirbt, und ihr Vater wird wegen illegaler Bereicherung verhaftet und enteignet. Leni, der nur das elterliche Haus bleibt, nimmt einen Job als Hilfsarbeiterin in einer Friedhofsgärtnerei an. Eines Tages verliebt sie sich in den russischen Kriegesgefangenen Boris - es wird die glücklichste Zeit ihres Lebens. Sie bekommt einen Sohn von Boris und beschafft ihm nach dem Krieg das Soldbuch eines deutschen Soldaten, damit er bei ihr bleiben kann - ohne Erfolg: Boris wird von der Militärpolizei verhaftet. Es ist das letzte Mal, dass Leni ihn lebend sieht.
20 Jahre später: Leni führt ein bescheidenes, aber glückliches Leben. Und noch immer ist sie eine Frau, die ihrem Gefühl und ihren ganz persönlichen Idealen folgt. Selbst als sie von den Medien als ehemaliges 'Russenliebchen' und nun als 'Türkenfreundin' in den Schmutz gezogen und von einem Spekulanten aus dem elterlichen Haus vertrieben wird, bleibt sie ihren Prinzipien treu: Ja, sie liebt den Türken Mehmet, von dem sie schwanger ist.
1977
1000 Lieder ohne Ton
(als Die Geliebte)
Regie:
Claudia Holldack
Drehbuch:
Christiane Höllger
Darsteller:
Eva Mattes/
Iselore
Michael Tregor/
Fabian
Dorothea Moritz/
Iselores Mutter
Jo Herbst/
Iselores Vater
Christine Gerlach/
Fabians Mutter
Ralph Lothar/
Fabians Vater
Franz-Otto Krüger/
Der Alte
Romy Schneider/
Die Geliebte
Junge Liebe mit Problemen
Kurzinhalt:
Genau 90 Sekunden lang tritt in dem Fernsehspiel "Tausend Lieder ohne Ton" (22 Uhr, ZDF) ein Weltstar auf: Romy Schneider. Sie hatte sich bereit erklärt, diese kleine Szene zu spielen, um ihre Schulfreundin Christiane Höllger, Autorin des Spiels, zu unterstützen. Christiane Höllger, ehemals Zeitungs-Redakteurin, dann in sozialen Berufen engagiert, erzählt eine Liebesgeschichte zwischen dem 20 jährigen Fabian (Michael
Tregor) und der gleichaltrigen Ilselore (Eva Mattes): Beide sind auf der Suche nach, Geborgenheit, nach Gefühl" und Ersatz für das, was ihnen im Elternhaus gefehlt hat.
Für das Mädchen Ilselore gibt es in Berlin eine leibhaftige Entsprechung. Ihr zeigte Christiane Höllger das Drehbuch. "Det stimmt", lobte die eine Ilselore die andere, "die is so wie ick, und et is ooch noch richtich spannend."
1977
Eine einfache Geschichte
(als Marie)
Original: Une Histoire Simple
Drama
Frankreich/Deutschland 1978
Regie: Claude Sautet
Buch: Claude Sautet, Jean-Loup Dabadie
Musik: Philippe Sarde
Produzent: Horst Wendlandt
Darsteller: Romy Schneider, Bruno Cremer, Claude Brasseur, Arlette Bonnard, Sophie Daumier, Eva Darlan, Francine Bergé, Roger Pigaut, Madeleine Robinson
Kurzinhalt:
Marie ist 39, geschieden und hat einen 15-jährigen Sohn. Als sie von ihrem Freund Serge schwanger wird, erkennt sie, dass die Beziehung längst abgestumpft ist und entscheidet sich für eine Abtreibung. Verständnis findet sie bei ihren Freundinnen. Nach der Trennung von Serge wärmt Marie die Beziehung zu ihrem Ex-Mann Georges wieder auf. Sie wird erneut schwanger. Dieses Mal entscheidet sie sich für das Kind.
1979
Blutspur
(Bloodline)
(als Helene Martin)
Original: Bloodline (1979)
(Sidney Sheldon's Bloodline)
Krimi/Mystery/Thriller
USA/Deutschland 1979
Regie: Terence Young
Buch: Laird Koenig, Sidney Sheldon (Roman)
Musik: Ennio Morricone
Produzent: Sidney Beckerman, Richard McWhorter, David V. Picker
Darsteller: Audrey Hepburn, Ben Gazzara, James Mason, Claudia Mori, Irene Papas, Michelle Phillips, Maurice Ronet, Romy Schneider, Omar Sharif, Beatrice Straight, Gert Fröbe, Wolfgang Preiss, Marcel Bozzuffi, Pinkas Braun
Kurzinhalt:
Der Tod ihres Vaters konfrontiert die reiche Erbin Elizabeth Roffe mit zwei Problemen: Mit ihrer plötzlichen Rolle als Konzernchefin und mit den weniger bedachten Miterben, die ihr offensichtlich nach dem Leben trachten. Denn während Inspektor Hornung verschiedenen Vermutungen über das plötzliche Ableben ihres Vaters nachgeht, entgeht Elizabeth selbst nur knapp einem Mordanschlag.
1979
Die Liebe einer Frau
(als Lydia)
Original: Clair de femme
Drama
Frankreich/Italien/Deutschland 1979
Regie: Costa-Gavras
Buch: Costa-Gavras, Christopher Frank, Milan Kundera, Romain Gary (Roman: Frauenlicht)
Musik: Jean Musy
Produzent: Renzo Rossellini, Georges-Alain Vuille
Darsteller: Yves Montand, Romy Schneider, Lila Kedrova, Heinz Bennent, Romolo Valli, Roberto Benigni, Dieter Schidor, Catherine Allégret, Eliane Borras, Jean-Claude Bouillaud, Isabelle Bucaille, Giuliana Calandra, Miranda Campa
Kurzinhalt:
Bei einem Zusammenstoß auf der Straße lernen sich Michel Yves Montand und Lydia Romy Schneider kennen. Schon bei ihrer ersten Begegnung fühlen sie sich irgendwie verbunden. Lydia spürt, dass Michel etwas bedrückt, worüber er nicht sprechen kann. Nach und nach nähern sich die beiden an und beginnen, von ihren Schicksalsschlägen zu erzählen. Michel leidet unter dem Tod seiner Frau, Lydia hat eben ihre kleine Tochter bei einem Unfall verloren. Der Schmerz vereint die zwei verwundeten Seelen. In ihrer wachsenden Liebe finden Michel und Lydia Halt und Trost. Um alles einmal hinter sich zu lassen, beschließen sie, zusammen zu verreisen. Doch plötzlich ist Lydia verschwunden.
1979
Death Watch – Der gekaufte Tod
(als Katherine Mortenhoe)
Original: La Mort en direct
Science-Fiction-Drama
F/D 1980
Regie: Bertrand Tavernier
Buch: David Rayfiel, Bertrand Tavernier, Géza von Radványi, David Compton (Roman)
Musik: Antoine Duhamel
Produzent: Bertrand Tavernier, Renzo Rossellini,
Darsteller: Romy Schneider, Harvey Keitel, Harry Dean Stanton, Thérèse Liotard, Max von Sydow, Vadim Glowna, Robbie Coltrane
Kurzinhalt:
Irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft: Katherine (Romy Schneider) ist Autorin, die eines Tages erfahren muß, daß sie an einer unheilbaren Krankheit leidet. Eine Fernsehgesellschaft bietet ihr eine Stange Geld dafür, daß man ihr Sterben am Bildschirm mitverfolgen kann, denn niemand stirbt dort sonst noch an Krankheiten. Die angeekelte Katherine schlägt zwar ein, flieht dann aber mit dem Geld. Was sie nicht weiß ist: ihr Begleiter Roddy (Harvey Keitel) hat eine in den Körper implantierte Kamera bei sich, die sie heimlich filmt. Doch die Flucht verändert beide.
1980
Die Bankiersfrau
(La banquière)
(als Emma Eckhert)
Original: La Banquière
Drama
Frankreich 1980
Regie: Francis Girod
Buch: Francis Girod, Georges Conchon
Musik: Ennio Morricone
Produzent: Ariel Zeitoun
Darsteller: Romy Schneider, Marie-France Pisier, Claude Brasseur, Jean-Claude Brialy, Jean Carmet, Jean-Louis Trintignant, Jacques Fabbri, Daniel Mesguich, Noëlle Chatelet, Daniel Auteuil, Thierry Lhermitte, Alan Adair
Kurzinhalt:
Emma Eckhert (Romy Schneider) ist die schöne Tochter eines Hutmachers. Sie heiratet einen 15 Jahre älteren Geschäftsmann, um in die Finanzwelt einsteigen zu können. Bald wird sie eine erfolgreiche Präsidentin einer eigenen Bank, und durch die Abwicklung einer Staatsanleihe mit der italienischen Regierung unter Mussolini wird sie einflußreich, gewinnt aber auch mehr Feinde.
1981
Das Verhör
(Garde à vue)
(als Chantal Martinaud)
Original: Garde à vue
Psychothriller
Frankreich 1981
Regie: Claude Miller
Produzent: Georges Dancigers und Alexandre Mnouchkine
Musik: Georges Delerue
Buch: Claude Miller, Jean Herman und Michel Audiard
Darsteller: Lino Ventura, Michel Serrault, Romy Schneider, Guy Marchand, Didier Agostini, Patrick Depeyrrat
Kurzinhalt:
Jerome Martinaud, ein angesehener Notar, wird in der Silvesternacht im Laufe einer polizeilichen Vernehmung vom ursprünglichen Zeugen immer mehr zum Tatverdächtigen, dem die Vergewaltigung und Ermordung zweier achtjähriger Mädchen vorgeworfen wird. Inspektor Gallien nähert sich dem vermeintlichen Täter in einem mehrere Stunden dauernden Verhör mit viel Taktgefühl. Weil ihm jedoch stets die Bilder der ermordeten Kinder im Kopf herumschwirren, kann er auch seinen Hass nicht recht verbergen. Ein zufälliger Fund führt zu einer unerwarteten Wendung.
Der zeitliche Rahmen dieses Kriminalfilms von Claude Miller ("Das Auge", "Das freche Mädchen", "Das Lächeln") umfasst nur eine einzige Nacht, und die Handlung beschränkt sich auf einen einzigen Ort - das Verhörzimmer des Polizeipräsidiums. In der räumlichen Enge halten der schauspielerisch exzellent umgesetzte Zweikampf und die Rededuelle zwischen Lino Ventura und Michel Serrault den Zuschauer in Atem. "Das Verhör" wurde vielfach ausgezeichnet, Césars gab's unter anderem für Michel Serrault, Guy Marchand und das beste Originaldrehbuch.
1981
Die zwei Gesichter einer Frau
(Fantasma d'amore)
(als Anna)
Original: Fantasma d'amore
Thriller
Italien 1981
Regie: Dino Risi
Buch: Dino Risi, Bernardino Zapponi, Mino Milani (Roman)
Musik: Riz Ortolani
Produzent: Pio Angeletti, Adriano De Micheli
Darsteller: Romy Schneider, Marcello Mastroianni, Eva Maria Meineke, Wolfgang Preiss, Michael Kroecher, Paolo Baroni, Victoria Zinny, Raf Baldassarre
Kurzinhalt:
In guten Verhältnissen lebend, aber nicht besonders glücklich verheiratet, trifft der Rechtsanwalt Nino Monit im Bus auf eine ältere Frau. Als sich herausstellt, dass es Anna, die große Liebe seiner Jugend, ist, reagiert er zunächst schockiert. Damals war sie eine blühende Schönheit, jetzt sieht sie alt und verhärmt aus. Doch der Gedanke an Anna lässt ihn nicht mehr los. Als er Nachforschungen anstellt, erfährt er, dass sie schon seit drei Jahren tot ist. Doch dann steht Anna plötzlich vor ihm - jung und schön wie vor 20 Jahren.
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1982
Die Spaziergängerin von Sans-Souci
(als Elsa Wiener/Lina Baumstein)
Original: La Passante Du Sans-Souci
Melodram
Deutschland, Frankreich 1982
Regie: Jacques Rouffio
Buch: Jacques Rouffio, Jacques Kirsner
Musik: Georges Delerue
Produzent: Raymond Danon, Artur Brauner
Darsteller: Romy Schneider, Michel Piccoli, Wendelin Werner, Helmut Griem, Gérard Klein, Dominique Labourier, Maria Schell, Mathieu Carrière, Mathieu Carrière
Kurzinhalt:
Berlin 1933. Elsa (Romy Schneider) und Michel Wiener (Helmut Griem) nehmen den zwölfjährigen jüdischen Max Baumstein (Wendelin Werner) bei sich auf, nachdem sein Vater von der SA umgebracht wurde. Aus Sicherheitsgründen schickt der anti-nationalsozialistische Verleger Frau und Pflegesohn nach Paris, bleibt selbst aber in Deutschland und landet schließlich im KZ. Kurz vor seiner Verhaftung vertraut er einem Paris-Reisenden, dem Champagner-Fabrikanten Bouillard (Gérard Klein), sein gesamtes Geld an, mit der Bitte, es seiner Frau zukommen zu lassen. Bouillard trifft Elsa in Paris und wird ein guter Freund. Von ihm erfährt sie vom Schicksal ihres Mannes und setzt alles in Bewegung, ihn frei zu bekommen. Sie, die sich ihren Lebensunterhalt inzwischen als Sängerin verdienen muss, gibt sich dafür auch einem jungen deutschen Diplomaten (Mathieu Carrière) hin, der ihr seit langem nachstellt. Ihr Mann wird tatsächlich entlassen, aber unmittelbar nach seiner Ankunft werden er und seine Frau aus einem fahrenden Auto heraus erschossen.
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